digitalfotografie
19 Jul
2015

Nur ein bescheidener Bruchteil der heutzutage zu jeder beliebigen Gelegenheit geschossenen Fotos ist traditionell analog. Die heutige Bilderwelt ist digital geworden, ob es ein online-geteilter Familienfotoalbum oder ein Bewerbungsfoto ist, kann man die Qualität dieser neuartigen Bilder an der Pixelmenge also an ihrer Auflösung messen. Sie lassen sich wie nie zuvor unkompliziert schnell verschicken, unbegrenzt kopieren und vervielfachen, platzsparend archivieren, unmerklich retuschieren oder bis zur Unkenntlichkeit digital bearbeiten. Der Aufwand und die damit verbundenen Kosten der digitalen Fotos sind dabei unvergleichlich geringer als bei dem analogen Verfahren.  

Kaum zu glauben, dass der erste Prototyp für eine Digitalkamera bereits 1975 von Kodak vorgestellt wurde und dass der eigentliche Anfang des Gebrauchs der Digitalfotografie erst in den 90-er Jahren antrat. Eine Übergangslösung zu den modernen Kameras stellten dabei die hybriden digitalen Spiegelreflexkameras dar. Zu der heutigen berüchtigten Bildüberflutung hat zweifelsohne auch die Tatsache geführt, dass man die wichtigen Momente des Lebens nicht nur mit den streng dafür gedachten Fotokameras festhalten kann, sondern darüber hinaus ebenfalls mit einer Reihe zusätzlicher Geräte. Hierzu zählen iPods, iPads, Tablets, Smartphones und Web-Cameras. Das beliebteste jpg-Bilderformat wird häufig bei der Aufnahme bereits automatisch gewählt und bedeutet eine Komprimierung des Bildes. Andere Formate der Bilddateien, wie Tiff oder Gift, erlauben das Speichern des Rohmaterials und müssen vor der Aufnahme meist als verfügbare Option ausgesucht werden. Dass die Fotos mit Metadaten wie einem Datum aufgenommen und gespeichert werden, gehört zu den geläufigen Standards, zu denen nun auch die Daten zur Geolokalisierung zunehmend auch zählen werden.  

Angewandte Informatik – ein vielseitiger Studiengang
15 Jul
2015

Die Errungenschaften der heutigen digitalen Technologien sind kaum aus unserem Leben wegzudenken. Sie werden immer komplexer und finden stets in neuen Gebieten ihre Anwendung. Das Studium im Fach der Angewandten Informatik, das die Studenten auf ihre künftigen Aufgaben im Berufsalltag vorbereiten soll, die bereits entwickelten Softwares geschickt und mit möglichst viel Gewinn anzuwenden, muss selbstverständlich die spezifischen Herausforderungen der jeweiligen Anwendungsgebiete berücksichtigen. So vielseitig die digitalen Technologien anwendbar sind, so unterschiedlich können auch die von den Absolventen gewählten Spezialisierungen sein.  

Diejenigen, die sich für Web- und Softwareentwicklung entscheiden, werden zunächst mit Softwareentwicklung wie die Apps vertraut gemacht, um dann darauf aufbauend sich mit den breit verstandenen Internettechnologien und speziell der Webentwicklung sowie Gestaltung zu beschäftigen.  

Die Spezialisierung der Informations- und Kommunikationstechnologie legt den Schwerpunkt bei der Gestaltung, Verarbeitung und Speicherung der digitalen Informationen unter Berücksichtigung ihrer eigenen Spezifik beispielsweise als Bilder oder Sprachen.  

Für die Softwarelokalisierung sollten sich Menschen entscheiden, die breit gefächerte Interessen für Fremdsprachen sowie andere Kulturen haben und darüber hinaus sich das Informationstechnologisches Wissen problemlos aneignen können. Zu ihren künftigen Aufgaben wird die Anpassung der Software an die jeweiligen Sprachen und kulturellen Gegebenheiten gehören, sodass die potenziellen Benutzer die neuen Produkte als speziell für den heimischen Markt entwickelt wahrnehmen könnten.  

Digitale Medien und Spieleentwicklung nennt sich eine weitere Spezialisierung, die auf die Arbeit bei der Gestaltung und Produktion der Medien unter Anwendung der theoretischen wie praktischen Kenntnissen von Softwareentwicklung vorbereitet.   

digitaldruck
7 Jul
2015

Seit den 90-er Jahren hat sich die Tendenz durchgesetzt, dass selbst in privaten Haushalten eine Möglichkeit besteht, ein fein gedrucktes Dokument herzustellen. Den Durchbruch hat das digitale Verfahren gebracht, das heutzutage zunehmend auch den zuvor dominierenden Offsetdruck in vergleichbarer Qualität ersetzt. Beim Digitaldruck wird der zu druckender Datensatz immer vom Computer her ausgegeben. Die Druckdatei kann jedes Mal neu definiert und die Druckmenge neu bestimmt werden, weswegen sich auch dieses Verfahren ebenfalls für den privaten Gebrauch und Druck der Einzelexemplare so hervorragend eignet. Zu den wichtigsten Errungenschaften des digitalen Druckens in Massenmengen, wie bei Pressedruckereien gehört auch, dass der Druckauftrag immer nach Bedarf (On Demand), stets in personalisierten d.h. situationsbedingten Form (Customized Printing) und zudem über eine Netzverbindung an einem beliebigen Ort auf der Welt (verteiltes Drucken) binnen Sekunden erteilt werden kann.  

Digitaldruck bedeutet ebenfalls, dass der Vorgang des Druckens selbst mit den dafür notwendigen Geräten und Technologien stets modernisiert und weiterentwickelt wird. Eine Besonderheit stellt dabei die Tatsache dar, dass kein fester, unveränderbarer Druckkörper verwendet wird (Non Impact Printing). Zu den Verfahrensarten des digitalen Druckens gehören neben dem Tintenstrahldruck auch diverse Thermotechniken sowie der Fotodruck. Beim Tintenstrahldruck wird eine Oberfläche mit Tintentropfen, wie der Name schon sagt, gezielt besprüht. Dabei wurden die Schwierigkeiten des Farbdruckes längst überwunden. Seit dem Neuesten sind auf dem Markt Drucker erhältlich, die anstatt der gewöhnlichen vier Farbpatronen (gelb, blau, magenta und schwarz) gar bis zu 20 unterschiedliche Tintenbehälter verwenden. Beim ebenfalls häufigen Laserdruck handelt es sich um ein Elektrofotoverfahren, bei dem eine beschichtete Bildtrommel negativ aufgeladen und im Anschluss von einem Laserstrahl stellenweise belichtet wird. An diesen Stellen wird die Aufladung neutralisiert, damit sie Farbe aufnehmen können. Die auf dieser Weise auf die Trommel übertragene Kopie wird auf einer Oberfläche gedruckt. Bei modernen Druckern werden vier separate Farbwalzen bzw. Druckwerken zum Zweck des  Mehrfarbdruckes eingesetzt.  

Zuhause finden seit Jahren überwiegend Tintenstrahldrucker ihren Gebrauch. Für die Verwendung in Büros wurden große, multifunktionale Geräte mit der integrierten Scanfunktion, die sog. Farbkopierer, auf der Basis der optimierten Laserdrucktechnik konzipiert, um eine hohe Leistungseffizienz zu erzielen. Sie sind in der Regel über ein internes Netz gesteuert und meist für eine ganze Reihe Benutzer über Computer verfügbar. Tintenstrahlsysteme werden dafür mehrfach für die industrielle Produktion und insbesondere für den Druck von Großformaten von bis zu 5m Breite eingesetzt.  

  

digital signatur
1 Jul
2015

Es war nur eine Frage der Zeit bis die Problematik der digitalen Signatur an Bedeutung gewann. Da in unserem Zeitalter der Digitalisierung zunehmend papierlose Dokumente im Umlauf sind, müssen die nicht einfachen Aspekte Vertrauenswürdigkeit geklärt werden. Die Schwierigkeiten bereitet die Aufgabe, mit den technischen Errungenschaften eine auch vom Rechtssystem anerkannte Glaubwürdigkeit zu gewährleisten sowie das Fälschungsrisiko zu minimieren oder gar zu eliminieren. Dabei wird es begrifflich stets zwischen der digitalen und elektronischen Signatur unterschieden, wobei von der Letzteren prinzipiell im Rechtswesen die Rede ist.  

Die in den digitalen Dokumenten verwendete Unterschrift wird häufig digitale Signatur genannt. Sie stellt ein digitales Abbild einer eigenhändigen Unterschrift dar und wird bei E-Mail-Nachrichten, Bewerbungen und gelegentlich Rechnungen sowie Verträgen eingesetzt. Sie kann mit Hilfe von einer speziellen Option mit einem dafür geeigneten Stift wörtlich auf einem Touchscreen geschrieben werden oder bei einem Scanvorgang einer auf Papier geleisteten Unterschrift nachträglich digitalisiert werden.  

Diese digitale Unterschrift kann als eine Grundlage für eine eigentliche digitale Signatur verwendet werden, die in einem kryptographischen Verfahren erstellt wird. In der Regel jedoch wird anhand der Haschversion des ganzen Dokumentes eine Verschlüsselung erstellt und zusammen mit dem Dokument in der vollen Version via Netz verschickt. Der Empfänger muss nur die Haschversion entschlüsseln und sie mit dem Zugeschickten Dokument vergleichen.   

In der EU wird die Geltung der digitalen Signatur zunächst von dem Europäischen Parlament gesetzlich geregelt (Signaturgesetzt und Signatur Verordnung vom 2001). 2014 gab es eine neue Verordnung, die bis 2016 in das nationale Recht umgesetzt werden muss. In Deutschland regelt das Signaturgesetzt die Handhabung der elektronischen Signaturen. Dabei werden drei Arten von denen unterschieden, die zur Authentifizierung (einfache) und darüber hinaus  zur Sicherung der Dokumente (fortgeschrittene) dienen oder zusätzlich über ein gültiges Zertifikat verfügen (qualifizierte QES). Die letzte Signatur, die qualifizierte elektronische Signatur wird neben dem elektronischen Identitätsnachweis für Internet eine Rolle bei dem neuen Personalausweis spielen. Ein entsprechendes Zertifikat von einer auf ein Jahr begrenzten Gültigkeit muss hierzu käuflich erworben werben, ebenso wie ein Kartenleser.  

Online-Ausleihe von E-Books
1 Jul
2015

Mit jedem Tag werden die elektronischen Bücher ubiquitärer. Sie stellen in der Regel eine günstigere Alternative zu den gedrückten Erscheinungen und sind schnell und überall abrufbar. Kein Wunder, dass sie bereits viele Befürworter gefunden haben und dass ihre Anzahl auf dem deutschen Büchermarkt vom Jahr zu Jahr exorbitant wächst. Die Tatsache, dass sie auf Wegen der Übermittlung von elektronischen Daten im Nu den Leser erreichen können, stellt auch einen äußerst günstigen Umstand für deren Ausleihe dar.  

Wenn Sie sich für eine Online-Ausleihe, auch knapp und bündig Onleihe genannt, entscheiden, stehen Ihnen selbstverständlich allerlei Bibliotheken mit ihren noch knappen aber stets wachsenden digitalen Beständen zur Verfügung sowie diverse kommerzielle Anbieter wie Amazon oder Scoobe. Eine Bibliothek besitzt prinzipiell eine begrenzte Zahl na den Lizenzen eines Werkes, deshalb kann es öfter vorkommen, dass Sie die gesuchte Position erst gewöhnlich reservieren müssen. Die damit verbundenen Kosten sind prinzipiell in den üblichen allgemeinen Gebühren beinhaltet und somit meist sehr moderat. Nach dem Ablauf der Ausleihdauer erlischt Ihr Zugang zu den heruntergeladenen Dateien.  

Amazon bietet zwei Möglichkeiten der Ausleihe an: Als ein Prime-Mitglied und mit einer jährlichen Gebühr hat man Zugang zu 12 Bücher im Jahr, während das Angebot Amazon Unlimited gewährt dank einer monatlichen Gebühr einen Zugang zur unbegrenzten Medienmenge. Die letzte Variante wird ebenfalls von Scoobe bevorzugt. Bei Safari von O´Reilly kann man eine begrenzte Büchermenge monatlich ausleihen, die erst nach einem Monat umgetauscht werden können.  

Die E-Books lassen sich auf einen gewöhnlichen PC oder auch alle mobilen Endgeräte herunterladen. Darüber hinaus gibt es eine Reihe spezieller Geräte, die sog. E-Books-Reader, die meist eine einfache Form eines schmalen Tablets haben und ausschließlich zu diesem Zweck entwickelt worden sind. Die Meinungen in der Hinsicht, was sich besser zum Lesen von E-Books eignen würde, sind derzeit sehr geteilt. Die E-Books-Reader werden allerseits für ein besonders scharfes Buchstabenbild gelobt und sind zudem deutlich günstiger zu erwerben, schneiden aber dafür im Vergleich etwa zu den Tablets in der Regel schlechter bei der Wiedergabe der farblichen Nuancen ab. Vorsicht: Informieren Sie sich rechtzeitig zu den jeweils erforderlichen Geräten und Apps, da sie von den Anbietern sehr unterschiedlich gehandhabt werden.  

digitales kino
1 Jul
2015

Für viele ausgesprochenen Kinoliebhaber ist die neueste Entwicklung kaum zu fassen. Innerhalb der nur wenigen Jahren ist die Ära des analogen Filmstreifens mit allen seinen Macken zu Ende. Nun beinah fleckendeckend wurden zunächst die größten und später auch die kleineren Kinos auf die digitalen Systeme umgebaut. Die Digitalisierung des Kinos bedeutet dabei eine Umstellung bereits bei der Filmproduktion, bei der dank den durchgehend angebotenen speziellen Kameras 4K die Bild- und Tonaufnahmen digital erfolgen. Auf dieser Art und Weise wird auch das Material in der Postproduktion bearbeitet und später in den digitalen Archiven aufbewahrt.  

Die Revolution begann in Amerika als die dort ansässigen großen Filmstudios 2002 die gemeinsame Initiative Digital Cinema Initiatives ergriffen haben, das Kino zu digitalisieren. Während das Filmgeschäft in Asien (China und Indien) mit dem schnellen Tempo der voranschreitenden medialen Revolution mitgehalten hat, begann ein vergleichbarer Prozess in Europa erst in den nächsten Jahren und wurde von der hiesigen Fördereinrichtung MEDIA unterstützt. Dies bedeutete meist ziemlich mit hohen Kosten verbundene Umbauten der Kinos, die mit neuen digitalen Projektoren ausgestattet wurden. Von der Umstellung haben zunächst die großen Multikinos profitiert, die das breite Publikum auch mit Filmen in 3DTechnik locken konnten.  

Die digitale Technik hat diesen Vorteil gegen das analoge Verfahren über, dass Filme nicht reißen und knistern bei der Vorführung sowie die Kopien nicht mit dem Ausleuchten an der Qualität verlieren. Das digitale Kinobild ist zudem schärfer, aber auch deutlich heller und unruhiger im Vergleich zu dem Vorgängertypus, was inzwischen aber in Kauf genommen wird. Die Bildauflösung der 4K-BIlldern beträgt dabei 40986×2160 Pixels und hat ein Format bei der Projektion M-JPEG 2000. Mittlerweile besitzt auch jedes Kino eine eigene digitale Bibliothek mit Filmen, die sie jederzeit ohne zusätzlichen Kosten ausstrahlen kann. Das Angebot kann also auch von den kleinen Kinos sehr breit und abwechslungsreich gestaltet werden, womit sie sich eine größere Überlebenschance sichern können. Da auch sonst die Transporte wegfallen, können Premieren mühelos zeitgleich in unzähligen Orten auf der Welt stattfinden. Die Verbreitung der Filme findet auf digitalen Wegen statt, z.B. via einen Satelliten, der einen verschlüsselten Datenstrom aussendet. Die Kinobetreiber loben darüber hinaus die Flexibilität, die sie dadurch gewonnen haben: Nun können sie je nach der Zahl der verkauften Karten die Vorführung in einen kleinen oder großen Kinosaal im Nu kurzfristig verlegen.

Digitale Bücher und Zeitungen
20 Jun
2015

Das Zeitalter der Digitalisierung, in dem wir leben, hat nicht allzu lange zuvor begonnen und schon bestimmt so entscheidend unser Leben. Dabei die Zeit, in der wir nichts außer den digitalen Buchstaben lesen werden, nähert sich mit jedem Tag und ist absehbar geworden. Nicht nur Unternehmen streben den ökonomisch günstigen Umlauf der papierlosen Dokumenten an, nicht nur Archiven setzen auf die digitalen Datenbanken und nicht nur Bibliotheken arbeiten Tag ein Tag aus an der vollständigen Digitalisierung ihrer Bestände. Es ist so weit: auch die Literatur ist digital geworden. 

Den durchschnittlichen Leser erreichen die Zeitungsnachrichten bereits in begrenzten Umfang in der Printform und dafür zunehmend digital am PC oder einem der mobilen Endgeräte. Das digitale Äquivalent eines Buches im Printmedium, ein E-Book, stellt ebenfalls eine Option dar, die in der nahen Zukunft sich durchsetzen wird. Daraufhin deuten ganz klar die Statistiken: Im Jahr 2013 machten die E-Books 10% der Bücher auf dem deutschen Markt, wobei seit dem Jahr 2010 hat sich ihre Verkaufsmenge verfünffacht. Auch wenn man die digitalen Bücher auf die speziell zu diesem Zweck entwickelten Geräten herunterladen kann, werden sie zunehmend auf den Tablets oder gar Smartphones einfach zwischendurch in jedem freien Augenblick und auch Unterwegs gelesen.  

Es gibt prinzipiell zwei Formate von E-Books: solche, die eine druckreife Version in Kopie zur Verfügung stellen oder auch solche, die möglichst lesefreundlich das gewöhnliche Lesen mit dem Umblättern und der Funktion eines Lesezeichens nachstellen. Sie sind in der Regel günstiger und sofort nach dem Einkauf bereit zum Herunterladen unabhängig von dem Standort und Uhrzeit: In diesem Sinne war die Literatur noch nie so schnell und einfach verfügbar. Da man mit den E-Books auch eine papierlose Ressourcen-Wirtschaft unterstützt, sind sie als umweltfreundlich zu werten. Ebenso problemlos gelingt eine Online-Ausleihe der digitalen Bücher, die im Nu unbeachtet der sonstigen Öffnungszeiten einzusehen sind.  

Dass mit der Digitalisierung aller Schriftformen sich auch unsere Lesegewohnheiten verändern, wird meist unbeachtet in Kauf genommen. Die von mobilen Geräten empfangenen Tagesnachrichten werden passend zu den technischen Voraussetzungen zu einer knappen, stark kondensierten Form reduziert. Zudem erscheinen jedes Jahr immer mehr Büchertiteln lediglich in der günstigeren, digitalen Form, deren Heraushabe keinen Lektorat im traditionellen Sinne mehr vorsieht. Und dennoch: Ob wir es wollen oder nicht ist die Welt der E-Books unser geworden.  

gmail - die beste E-Mail
13 Jun
2015

Die Erfolgsgeschichte von Gmail, dem Mail-Dienst vom Google, fing 2004 mit der klugen marktstrategischen Idee für die Positionierung: Jeder, der ein E-Mail-Konto von Gmail besaß, dürfte sich über eine noch nie zuvor gegebene enorme Speicherkapazität der Daten erfreuen. Der Schachzug bewirkte im Wettbewerbseifer auch vergleichbare und in der Hinsicht radikale Änderungen bei der Konkurrenz. Diese Strategie, die mit weiteren vorgenommenen Vergrößerungen und kundenfreundlichen Serviceangeboten fortgesetzt wurde, brachte auch langfristig beeindruckende Ergebnisse. Seit 2012 ist es dem Gmail zu beglückwünschen, im Vergleich zu den anderen Anbietern die Gewinnerposition auf dem  Freemail-Markt errungen zu haben.  

Neben dem Speicherplatz von 15 GB im Jahre 2015 wirbt Gmail weiter Kunden mit den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen bei der Speicherung und Verarbeitung ihrer Daten. Besondere Reglung gilt auch bei der Anmeldung, wofür eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung eingeführt wurde, die derzeit auch von dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik empfohlen wird. Von vielen möglichen Lösungen am meisten wird jene Option genutzt, auch ein Mobilgerät zusätzlich bei der Anmeldung zu nutzen. So kann man maschinengenerierte Zugangsdaten jedes Mal  bei der Anmeldung neu erhalten, die dann sofort gelöscht werden. 

Zu den oft genutzten Services gehört die Synchronisation des Dienstes mit anderen, darunter auch mobilen Endgeräten. Die anfangs angenehme Zusatzoption, auch unterwegs die E-Mailnachrichten abrufen zu können, ist inzwischen eine unabdingbare Notwendigkeit des Berufsalltags geworden. Die G-Maildienste wurden bereits in 40 verschiedenen sprachlichen Ausgaben erarbeitet. Die browser-basierte Benutzeroberfläche wird dann an die Ansicht bei den mobilen Geräten angepasst.  

Die neuen Technologien an der Universität
5 Jun
2015

Manche kennen es noch: An einem bestimmten Tag in der Woche oder Monat tummelten sich zahlreich Studenten vor der Tür des gewählten Dozenten, um sich auf einem ausgehängten Zettel einen Termin für die Sprechstunde zu sichern. Diese Zeiten dürfen an jeder modernen Hochschule längst passee sein, denn jetzt erfolgt die Kommunikation zum großen Teil wie auch überall sonst auf elektronischen Wegen. Man schreibt sich regelmäßig E-Mails, zwischendurch chattet man und zu wichtigen Angelegenheiten verabredet man sich auch mit mehreren Teilnehmern zu Videokonferenzen via Internet. Diese neuen Kommunikationsmedien ermöglichen unkompliziert Kontakte zu pflegen sowie stets sich auszutauschen. So können auch ein Dozent und ein Student sich zu einer virtuellen Sprechstunde verabreden, auch wenn beide gerade zu diesem Zeitpunkt sich an zwei völlig anderen Orten einfinden. Insbesondere wenn es um die Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten geht, gern werden Internetplattformen eingerichtet, die für einen transparenten Informationsfluss sorgen und eine gelungene Koordination  selbst von großen und komplexen Projekten erst ermöglichen.  

Darüber hinaus finden die modernen Technologien in der universitären Verwaltung ihren Einsatz. Um die sämtlichen Anmeldungen zu den Veranstaltungen, das Eintragen der Benotung oder die Evaluation der Dozenten zu ermöglichen haben die meisten Hochschulen eigene ausgeklügelte Systeme der elektronischen Verwaltung erarbeitet. Eine zunehmende Tendenz ist, die Abschlussklausuren von den elektronischen Systemen zuverlässig binnen kürzester Zeit auswerten lassen. Darüber hinaus wird das Spektrum an Lehrangeboten im E-Learning-System nahezu an jeder Universität immer größer. Die große Spannbreite der möglichen Lösungen und Modelle entspricht den bisher praktizierten Lernformaten sowie den neu entstandenen Bedürfnissen. Zu der neuesten Entwicklung gehört der Einsatz der mobilen Geräte für die Lehr- und Lernanwendungen, die das Lehren wie auch Lernen nicht nur ortsunabhängig machen aber auch um andere Formate bereichern. Dank etwa speziellen Apps können die pflichtmäßig zu absolvierenden Exkursionen ganz neuartig gestaltet werden.  

Nicht zuletzt werden auch Räumlichkeiten auf modernste Art und Weise mit Audio- und Videogeräten ausgestattet, sodass man während den Veranstaltungen nie die Anbindung an das Internet und die heutige in fast jedem Bereich digitalisierte Welt verliert… 

Digitalisierung von Bibliotheksbeständen
1 Jun
2015

Was noch im Jahr 2000 als eine Traumvision galt, ist heute für viele Bibliothekbenutzer der Alltag. Die in allen großen Bibliotheken der ganzen Welt voranschreitende Digitalisierung der Bestände ermöglicht ihre Benutzung weltweit und zeitgleich in unbegrenzter Weise. Während früher Forscher lange Forschungsreisen auf sich nehmen mussten, um etwa die fremdsprachige Literatur zu konsultieren, können sie heute gemütlich von dem Computer Zuhause Recherchen in den Datenbanken der sämtlichen Bibliothekskatalogen durchführen und darüber hinaus zunehmend auch auf die digitalisierten Bücher oder Zeitschriften zugreifen.   

Ein wichtiger Gewinn, den die Digitalisierung mit sich bringt, liegt ebenfalls darin, dass auch alte Handschriften und Quellen auf dieser Weise verfügbar gemacht werden, während sie bis vor Kurzem nur in Abschriften, Auszügen und lediglich einer begrenzten Menge von Spezialisten aus der Autopsie in der vollen Länge bekannt waren. In der Hinsicht der Verfügbarkeit schlagen die digitalen Ausgaben der Quellen sogar die Faksimilen. Dadurch bleiben die Originalen nicht nur geschont, aber auch langfristig gesehen allen interessierten Menschen zur Verfügung gestellt und nicht nur den Fachleuten oder Studierenden, wie bisher. Die technische Errungenschaft der Digitalisierung machte also die Demokratisierung und Verfügbarkeit der Kulturschätze möglich. Denn Ähnliches betrifft die Museen, die ihre Sammlungen nach und nach digital jederzeit zugänglich machen. Im Laufe der Zeit wird die Notwendigkeit der weiteren Digitalisierung durch sie selbst erzwingt: Es ist nämlich zu befürchten, dass bald die nicht digitalisierten Bestände sonst nicht benutzt werden.